ganzheitlich-gesund

Jasmin Melchior
Fachberaterin für holistische Gesundheit und Human-Energetik
Dipl. Quantenresonanz-Analyse-Beraterin

  1. zu beachten
  2. Informationen über Mehl und Mehlsorten
  3. Grundrezept Brot
  4. buntes Brot
  5. Goldweizen-Brot
  6. Walnuss-Saatenbrot (glutenfrei, fast ohne Mehl)
  7. Müsli-Brot (siehe Nikolausbrot > backen für Weihnachten



Selbst gebackenes Brot ist viel bekömmlicher, wenn ein paar Dinge beachtet werden, z.B.:

  • hochwerte Zutaten - möglichst Bio
  • Standard-Weizenmehl möglichst meiden
  • Ruhezeit des Teiges ca. 12 Stunden im Kühlschrank



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Mehl

- frisch gemahlen aus der eigenen Mühle oder
- direkt vom Hof über online-Shop als Mehl oder Getreide
   z.B. biogewinner.de oder biolandhof-knauf.de



  • alte Sorten benötigen weniger Dünger und sind resistenter gegenüber Schädlingen
  • neue Züchtungen enthalten mehr Gluten (Klebeeiweiße)

Typenbezeichnungen: 405, 550, 1050 usw.
je kleiner die Typennummer und je heller das Mehl, desto kleiner der Mineralstoffgehal

Auszugsmehl

Vor dem Mahlen des Getreides werden Schalen und Keim des Getreides ganz oder zum Teil entfernt.
Für Weizenmehl mit der Typenbezeichnung „405“ werden vor dem Mahlen sämtliche Schalenschichten und der Keim komplett entfernt. Übrig bleibt der reine Mehlkörper, der fast nur aus Kohlenhydraten besteht und kaum noch wertvolle Mineralstoffe enthält. Diese stecken nämlich überwiegend in Schale und Keim des Getreidekorns. Und nur dieser Teil des Getreides wird vermahlen und kommt in die Tüte mit Aufdruck „Mehltyp 405“.


Teilauszugsmehl

Mehltyp 1050 z.B. ist ein sog. Teilauszugsmehl aus Weizen oder Dinkel. Um dieses herzustellen werden ebenfalls erst die komplette Schale und der wertvolle Keim des Getreides maschinell vom vollen Korn entfernt. Dann wird ein Teil der Schalenteile dem Mehlkörper wieder beigemischt und dieses dann zusammen vermahlen. Dieses Mehl hat dann einen höheren Mineralstoffgehalt als ein Auszugsmehl oder Weißmehl.


Vollkornmehl

Vollkornmehl hat gar keine Typennummer, da der Mineralstoffgehalt so eines Mehls natürlichen Schwankungen unterliegt. 


In der industriellen Produktion der Typenmehle werden die konstanten Mineralstoffgehalte durch Mischen von Getreide aus verschiedenen Chargen und Ernteregionen erreicht.



Mehlsorten:


Weizen:
alte Sorten sind z.B. Goldweizen, Rotweizen, Purpurweizen, Emmer, Einkorn, Kamut, Dinkel

Roggen:
hier gibt es z.B. auch Waldroggen

Zum Backen eignen sich auch viele weitere Mehlsorten. Einfach einmal ausprobieren. 10-30 % sind austauschbar durch z.B. Buchweizenmehl, Kokosmehl, Lupinenmehl, Braunhirsemehl, Mandelmehl, Kichererbsenmeh und viele mehr. Auch können Getreideflocken zugegeben werden z.B. aus Hirse, Dinkel, Hafer, Gerste usw.

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Grundrezept:

600 -700 g Mehl 

1 gestrichener EL Salz

1 gestrichener EL Zucker (Xylit)

1 Päckchen Trockenhefe

Brotgewürz nach Geschmack

80-100 g Leinsaat (Goldleinsaat, Chiasamen)

2-3 EL Apfelbrei

2 mittelgroße geriebene Karotten (auch Kartoffel, Süßkartoffel, Kürbis, Paprikaschote)

gut warmes Wasser

 

  • alle Zutaten gut verkneten, mindestens 5 Minuten lang, Wasser nach und nach zugeben, bis ein nicht klebender Teig ensteht
  • Teig abgeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen
  • morgens auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 10 x zusammenfalten und kneten – bei Bedarf noch Mehl einarbeiten
  • Teig in gewünschte Form bringen und auf ein mit Backpapier auselegtes Blech oder in eine Form legen
  • den Ofen auf 40°C aufheizen, aus machen und den Teig im Ofen 1 Stunde gehen lassen
  • ein Gefäß mit Wasser in den Backofen stellen
  • ca. 20 Minuten mit Heißluft auf mittlerer Schiene bei 200 °C backen 
  • dann reduzieren auf 170 °C und nochmals 10 Minuten backen (Stäbchenprobe)
  • jetzt den Ofen aus machen und das Brot noch 10 Minuten im Ofen ruhen lassen
  • Brot entnehmen

Bis zu einem Drittel kann das Mehl ersetzt werden durch:

Buchweizenmehl, Kastanienmehl, Mandelmehl, Kokosmehl, Lupinenmehl, Maismehl, Kichererbsenmehl (Quinoa, Amaranth)

 

bis zu 100 g zusätzlich sind z.B. möglich:

 

Flocken (Buchweizen, Hirse, Hafer usw.)

Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne

Nüsse, Mandeln

geröstete Zwiebeln


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Buntes Brot

Anstatt an Ostern Eier zu färben, kann auch das Backen von buntem Brot Spaß machen.
Sicher ist es auf einer Party ein Hingucker.

Grundrezept  verwenden

  • möglichst helles Mehl und Goldleinsaat verwenden

  • für die Farben anstatt der Karotten:

ROT      >1 kleine rohe Rote Bete möglichst klein hacken (Handschuhe!)
GRÜN    >3-4 EL gehackter Spinat (Tiefkühl)                          
GELB     >1 gestrichener TL Kurkuma

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Goldweizen-Brot







600 -700 g Goldweizen-Mehl 

1 gestrichener EL Salz

1 gestrichener EL Zucker (Xylit)

1 Päckchen Trockenhefe

Brotgewürz nach Geschmack

80 g Goldleinsaat

2-3 EL Apfelbrei

1 kleinere geriebene Süßkartoffel

gut warmes Wasser

 

  • alle Zutaten gut verkneten, mindestens 5 Minuten lang, Wasser nach und nach zugeben, bis ein nicht klebender Teig ensteht
  • Teig abgeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen
  • morgens auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 10 x zusammenfalten und kneten – bei Bedarf noch Mehl einarbeiten
  • Teig in gewünschte Form bringen und auf ein mit Backpapier auselegtes Blech oder in eine Form legen
  • den Ofen auf 40°C aufheizen, aus machen und den Teig im Ofen 1 Stunde gehen lassen
  • ein Gefäß mit Wasser in den Backofen stellen
  • ca. 20 Minuten mit Heißluft auf mittlerer Schiene bei 200 °C backen 
  • dann reduzieren auf 170 °C und nochmals 10 Minuten backen (Stäbchenprobe)
  • jetzt den Ofen aus machen und das Brot noch 10 Minuten im Ofen ruhen lassen
  • Brot entnehmen

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Walnuss-Saatenbrot


glutenfrei und (fast) ohne Mehl


für eine 20 cm Kastenform

 


150 g   glutenfreie Haferflocken     -  davon 80 g fein gemahlen

140 g   Sonnenblumenkerne           -  davon 70 g fein gemahlen

  70 g   Walnüsse                            -  davon 40 g grob gehackt, 30 g fein gemahlen

100 g   Leinsaat

300 g   Soja-Joghurt

   2 EL   Chiasamen

   3 EL   Kokosöl

   1 EL   Xylit oder Yacon-Sirup

   1 gestrichener EL Salz (Himalaya)

   1 Päckchen Trockenhefe

   2 EL Reismehl

 

  • die entsprechenden Zutaten hacken bzw. mahlen
  • alles gut mischen
  • Form mit Backpapier auskleiden
  • Teig einfüllen, gut andrücken
  • in den Kühlschrank stellen und 12 Stunden ruhen lassen (z.B. über Nacht)
  • dann im Backofen bei ca. 40°C  30 Minuten gehen lassen
  • Backofen auf 150°C hochheizen (Umluft)
  • ca. 75 Minuten backen